EXPO2000

Die EXPO2000 mit den Länder-Pavillons

Glaube an Deine Träume....

Visionen sind Träume, die tief in der Seele wurzeln, schon mit dem archetypischen verwachsen sind, und manchmal bis in die Regionen des Göttlichen hinabreichen. Während der Realisierung wird die Seele sich ihrer selbst bewusst, ganz so, als wenn man in einen lang verblassten Spiegel schaut, den die Zeit wieder frei gibt.

Was ist die
 “Weltausstellung EXPO2000?”

Während der Weltausstellung EXPO2000 präsentierten über 170 Staaten ihre eigene Kultur in verschieden Pavillons und Projekten. Die Weltausstellung besuchten über 15 Millionen Menschen während der fünf Sommermonate im Jahr 2000. Ort der Veranstaltung war Hannover (Deutschland), nahe bei Hamburg und Berlin.

Unser eigenes freiwilliges Sub-Projekt informierte die westlichen Besucher über die verschiedenen Arten des Buddhismus durch unterschiedliche Veranstaltungen, Meditationen und Präsentationen. Begonnen wurde das Projekt von einzelnen Mitgliedern und den Repräsentanten der buddhistischen Gemeinschaften ‘Pagode Vien Giac’ (Hannover) und ‘Choka Sangha’ (Steyerberg/Hannover), später wurde es noch von anderen Gemeinschaften aus Deutschland unterstützt.

Während die Choka Sangha eine deutsche ZEN-Gemeinschaft (Japanischer Stil) ist, ist die Pagode Vien Giac ein traditionelles vietnamesisches Kloster und zugleich ein Kultur Zentrum, erbaut von 60.000 Vietnamesischen Flüchtlingen in Deutschland.

Das Wüstenschloss der Emirate, bei Tag und bei Nacht

Der Tempel von Bhutan, hier als Modell

Gleichzeitig enthält die Vision eine Lösung für die Probleme des Individuums, aber auch für die gesellschaftlichen Probleme. Doch manchmal bleibt die Vision sowohl dem Träumenden als auch der Gesellschaft unverständlich. Aber die ihr inne wohnende Wahrheit ist jene Kraft, die sie mit der Zeit befreit und erstrahlen lässt.

Am Anfang kam ein Traum zu mir….

Zu Beginn der Vorbereitungszeit des buddhistischen Projektes als Begleitprojekt zur EXPO gab es weder ein Konzept noch war irgendein Ansatz vorhanden. Doch nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, mich zu beteiligen, begann ich eine mögliche Aufgabe klarer zu sehen.

Nach einem Jahr wurde auf Bitten des Partners von der Pagode eine gemeinsame Einladung vom Abt der Pagode und dem Zen-Meister der Gemeinschaft, zu der ich assoziiert war, unterschrieben.

Sathya Sai Baba

Interpretationen
So boten sich interreligiöse Veranstaltungen und Veranstaltungen mit sozial engagierten Buddhisten bildeten das Grundkonzept für das Projekt “Buddha-dharma-expo2000” an.

Da sich der Partner der Pagode nicht an meinem Engagement für interreligiösen Dialog beteiligte, war der sozial engagierte Buddhismus der Ansatz, der auch dem christlichen Religionsverständnis am nächsten kam. Ich hoffte ein Gespräch mit den Kirchen beginnen zu können. Beide Schwerpunkte hatten übrigens später guten Publikumszulauf.

 

Die Pagode Vien Giac, ein Kloster und Kulturzentrum von 60.000 Vietnamesen in Deutschland. Unser Glück, das Gebäude lag nur 500 Meter vom EXPO-Gelände entfernt. Wir hofften auf Besucher.

Holland präsentierte sich mit einer eigenwilligen Präsentation. Die Ebenen stellten verschiedenen Landschaften dar.

Das EXPO Gelände mit vielen Besuchern

 

Die evangelische Kirche in Deutschland fusst auf dem Wirken des Reformers Martin Luther( um 1500 n. Chr.). Die Gesellschaftsvorstellungder der damaligen Zeit war, das Gott über allem wacht, das der Klerus als Interpreter der biblischen Texte zwischen dem Göttlichen und den Menschen vermittelt, die selbst den alltäglichen Tätigkeiten nachgingen und auf Erlösung hofften. Martin Luther hatte die theologische Erkenntnis: “Allein der Glaube befreit den Menschen”. Damit hob er die Eigenverantwortlichkeit in der Spiritualität hervor. Und ein Geld-Handel um “Erlösung” mit dem Klerus, wie zur damaliger Zeit üblich, war nicht notwendig. Martin Luther verwarf mit seiner Erkenntnis die 1000Jährige Gesellschaftsvorstellung, jedoch lies er eine neue Gesellschaftsvorstellung offen. 500 Jahre lang wurde nun um eine neue Gesellschaftsordnung in Deutschland und Europa gekämpft. Epochen von Feudalismus und Nationalismus kamen auf, marxistische und nationalsozialistische Ideologien führten zu Diktaturen, bis sich heute die Demokratie als das derzeit stabilste System in Europa entwickelte. In der Demokratie wird versucht, die unterschiedlichen Bedürfnisse in der Gesellschaft wahrzunehmen und ausgeglichen umzusetzen.

Australien, der Nachbar von Bhutan, mit modernen Tänzern

Im Heiligen Buch der Hindus, der Bhagavadgita,  spricht Krishna:     (Sloka 60,61,  18 Gesang):

Gefesselt durch die eigne Pflicht, wie sie aus deiner Art entspringt,

Wirst Du, was Du töricht nicht gewollt, du wider Willen dennoch tun.

Im Herzen aller Wesen drin wohnet der Herr, Arjuna!

Er bewegt wie im Puppenspiel die Wesen alle wunderbar.

Venezuela, erinnert der Pavillon nicht an eine Blüte?

 

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Schweitz

Der Schweizer Pavillon, eine Holzstapel-Konstruktion

Eine vietnamesische buddhistische Zeremonie zur Eröffnung unsers kleinen und freiwilligen ‘Begleitprojektes’

Der Pavillon von Jemen, ein Stück Arabische Halbinsel in Hannover

 

 

 

 

 




 

 

 

 

Der Lebensgarten Steyerberg, eine Gemeinschaft spiritueller Menschen und die Meditationhalle der Zen-Gruppe ‘Choka Sangha’


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